neue Blütenpracht

Magerwiesen sind selten geworden. An den Strässenrändern wird diesem Umstand erfreulich oft gerecht, indem dort solche Wiesenformen neu angelegt werden. Aktuell gibt es bei Eingang des RUAG Geländes eine wunderschön blühende Magerwiese zu bestaunen, mit rot leuchtenden Nelkengewächsen. Die Wiese ist humus- und nährstoffarm, und ermöglicht so diesen Konkurrenz-schwachen Arten eine erfolgreiche Existenz.  

Nektar auf die Schnelle

Die Hummel sind als effiziente und wetterunabhängige Bestäuber geschätzt. Gelegentlich machen sie es sich aber gar einfach. Statt die Blüten des Beinswells wie gewöhnlich anzufliegen, sitzen sie der Blüte gemütlich auf, und stechen dann an der Basis der Krone durch die Blätter, um direkt an den süssen Nektar zu kommen! Ein „Betrug“! Da die Blüten…

oben Tarnung, unten Warnung

Diese Beschreibung passt auf die Gelbbauchunke! Eine einheimische, wertvolle Art, welche aktuell in den Biotopen bei der Dreieck-Krezung Eielen-Seedorf-Attinghausen anzutreffen ist. Klein und unscheinbar, aber eine Besonderheit. Das Foto lässt erahnen, dass die Unterseite gelb mit dunkeln Flecken gestaltet ist – ein Warnsignal in der Natur. Die Haut der Unke ist nämlich giftig. Lebensweise, Lebensraum,…

Projekt im Reussdelta

Im Reussdelta gibt es immer wieder Neuerungen. Bei der Barriere am Mississippi wurde eine neue Flachwasserzone samt Beobachtungsstandort erstellt. Für heimische Tiere, aber auch für durchziehende Brachvögel. Spannend und innvativ. Aktuell ist auch ein kleiner weisser eleganter Silberreiher im Reussdelta unterwegs. Also nicht nur der einheimische grosse Graureiher. Am Ufer trifft man auch putzige Schwaneltern…

unbeliebter Gast

Wehrhafte Insekten sind nicht sehr beliebt im Schulareal. Dazu gesellen sich nicht nur Wespen, sondern die noch grösseren und gefürchteteren Hornissen. Die kurze Suche bringt zwei Nester zu Tage, und zwar an der Turnhallenwand nahe der Fensteröffnungen in ca. 4 m Höhe. Diese sind wohl auch den Hauswarten aufgefallen. Konsequent haben sie die rundlichen papierenen…

Dinosaurier Nachkomme

An der Sonnen-exponierten Südseite der Turnhalle sind schon Anfang Mai sommerliche Temperaturen zu spüren. So ist es nicht verwunderlich, wieder Mauereidechsen zu beobachten. Portrait Mauereideche (Quelle KARCH): Mauereidechsen, werden meist nicht länger als 20 cm, wobei der Schwanz ungefähr doppelt so lange wie der Körper ist. Auf der Oberseite sind die Tiere je nach Herkunft…

Kirsche und Co.

Die Rosengewächse Kirsch, Birne und Apfel sind beim Blühen kaum zu unterscheiden. Und dennoch gibt es ein paar verräterische Details, um Klarheit zu schaffen. Natürlich sind die Blüten dieser Rosengewächse 5-teilig, und verfügen über viele Staubblätter. Der freistehende Kirschbaum im Naturgarten hat jedoch weisse Blüten, welche als Dolde in grossen Gruppen an den Stängeln hängen….

im schwarzen Frack

Neu gesellt sich seit Mitte April ein einzelner Kolkrabe unter die Besucher im Naturgarten. Während den belebten Pausen verschwindet er stets, um gleich danach wieder aufzutauchen. Kolkraben sind die grössten Singvögel. Sie können über weite Strecken gleiten und in Aufwinden ohne Flügelschlag kreisen. Vor allem im Frühjahr trudeln sie paarweise hoch in der Luft, schliessen…

Wildbienen im Naturgarten

Eine ETH spin-off Firma bietet Larven der gehörnten und der roten Mauerbiene, einheimische Wildbiene, mit einem Häuschen an. Man kann diese grossen Wildbienen-Art im Frühling beim Schlüpfen, Sammeln sowie Verschliessen der Brutkammern gut beobachten. Aktuell steht ein Häuschen an der Turnhallenwand, nahe der Rennbahn. So kann man beim Vorbeigehen die Wildbienen bei ihrer Arbeit beobachten….

Nahrungsangebot

Das Angebot an Nahrung ist plötzlich riesig. Kein Wunder, haben sich viele Insekten auf diese Frühlingsoppulenz eingestellt. Der grünschimmernde Rosenkäfer sowie der braue Maikäfer sind tags fleissig am Abknabbern der delikaten Laubblätter. Der blühende Mehlbeerbaum bietet reichlich Nektar und Pollen. Auch die Fortpflanzung ist bereits ein Thema.