Frühling und Frost

Frühes Blühen bringt einheimischen Bäumen den Vorteil, dass sie exklusiv von Insekten bestäubt werden. Leider besteht auch das Risiko, dass die empfindlichen Blüten vom Frost zerstört werden. Leider ist dies auch dieses Jahr wieder passiert, in der 2. Hälfe des Aprils. Nach warmen Tage kamen nochmals frostige Nächte. Weinreben, Aprikosenbäume, Apfel- und Kirschbäume nehmen dabei…

Keimlinge

Die Bäume produzieren ja Tausende von Samen. Viele Flugsamen der beiden Spitzahorn Bäume landen im Umkreis der Bäume. Können sie in der Wiese keimen? Ja, tatsächlich ist die Wiese im Frühling voller Keimlinge, welche erste Laubblätter zeigen, nebst den zwei Keimblättern, aus welchen sie hervorgegangen sind. Leider haben sie nicht die Möglichkeit heranzuwachsen; die Sukzession…

Wiesentyp

Nebst dem Rasen und dem Magerwiesenstreifen hat es im Kollegi Areal noch andere Wiesenformen. Entsprechen sie einem bestimmten Wiesentyp? Die Fromentalwiese ist weit verbreitet. Beim genauen Hinschauen und Bestimmen der Arten sowie einem Vergleich mit geeigneter Literatur ist schnell klar: Es handelt sich um typische Knaulgras-Wiesen. Sie gehört zur Intensitätskategorie der Mittelintensiv bewirtschafteten Bestände. Ursprünglich…

Nistangebote

Die Anzahl an Nistangeboten im Naturgarten wurde erhöht. Zwei Nistkästen für Kohl- und Blaumeisen wurden neu platziert, und vier Kästen sind neu dazugekommen. Meist sind sie im Innenhof auf einer Höhe von ca. 3m angebracht, und für neugierige Beobachter gut aufzufinden. Die Ausrichtung Südost wird von der Vogelwarte Sempach empfohlen. Nistkästen werden im Winter als…

Gestreifte Marderart

Die Natursammlung zeigt auch mehrere ausgestopfte Dachse, eine auffällige einheimische Marderart, die in Uri auch gut vertreten ist. Ihr Nahrungsspektrum ist sehr interessant. Dachse sind Nützlinge und besuchen gelegentlich unsere Gärten. Wer als nachts draussen ist, kann ihn antreffen. Das folgende Portrait entstammt dem Zootier-Lexikon (www.zootier-lexikon.org) mit Ergänzungen aus Wikipedia (Ernährung, Dachsbau): Mit einer Kopf-Rumpflänge…

pelziger Schnellflieger

Nebst den vielen Hautflüglern fällt im Naturgarten gelegentlich ein kleiner pelziger Schnellflieger mit langem Rüssel auf. Tatsächlich ist es ein Zweiflüger. Was ist das Besondere an dieser Art? Der grosse Wollschweber (Bombylius major) ist die bei uns häufigste Art aus der Familie der Wollschweber innerhalb der Ordnung der Zweiflügler. Die Art erreicht eine Körperlänge von…

Kollegi Art

Schülerinnen und Schüler einer 3. Klasse haben anfangs Oktober Naturmaterialien zu kunsvollen, schönen, symmetrischen Gebilden arrangiert. Sie waren im ganzen Schulareal verteilt zu bestaunen. Eine schöne Idee und eine prachtvolle Umsetzung.

Biber im Vormarsch

Der Biber war in der Schweiz 150 Jahre lang ausgerottet. Ein Exemplar ist in der Vitrine der Wasservögel zu besichtigen. Im Mittelland sind Biber in der Zwischenzeit wieder weit verbreitet. Es gibt heute rund 3000 Tiere. Ist der Biber auf dem Vormarsch in die Zentralschweiz? Tatsächlich könnte er dank neuer Baumassnahmen den Weg entlang der…

Nistangebot

Die meisten Wildbienen nisten in natürlichen Habitaten, in Pflanzenstängeln, in Holz, die meisten aber in der Erde. Einige Wildbienen bevorzugen sandige Böden. Fürs nächste Jahr liegt ein solcher Ruderalstandort vor, neben dem Gartenbeet. Nur wenn der Sand festgedrückt ist, können die Insekten stabile Gänge bauen und Nisthöhlen anlegen. Diese sind als kleine Löcher erkennbar. Hoffentlich…

Auerhahn der Sammlung

Ein Fenster der Sammlung zeigt Exemplare des grössten einheimischen Wildhuhnes. Dieses Portrait (Quelle Wikipedia) beschreibt die Lebensweise dieser seltenen, geschützten Art. Der erste Text erläutert die Schutzbemühungen in der Schweiz (Waldwissen net, Link). Die Anzahl der Auerhühner in der Schweiz nimmt seit Jahrzehnten ab. Gab es in den Gebirgswäldern der Schweiz vor 40 Jahren noch…