Nistangebote

Die Anzahl an Nistangeboten im Naturgarten wurde erhöht. Zwei Nistkästen für Kohl- und Blaumeisen wurden neu platziert, und vier Kästen sind neu dazugekommen. Meist sind sie im Innenhof auf einer Höhe von ca. 3m angebracht, und für neugierige Beobachter gut aufzufinden. Die Ausrichtung Südost wird von der Vogelwarte Sempach empfohlen. Nistkästen werden im Winter als…

Gestreifte Marderart

Die Natursammlung zeigt auch mehrere ausgestopfte Dachse, eine auffällige einheimische Marderart, die in Uri auch gut vertreten ist. Ihr Nahrungsspektrum ist sehr interessant. Dachse sind Nützlinge und besuchen gelegentlich unsere Gärten. Wer als nachts draussen ist, kann ihn antreffen. Das folgende Portrait entstammt dem Zootier-Lexikon (www.zootier-lexikon.org) mit Ergänzungen aus Wikipedia (Ernährung, Dachsbau): Mit einer Kopf-Rumpflänge…

pelziger Schnellflieger

Nebst den vielen Hautflüglern fällt im Naturgarten gelegentlich ein kleiner pelziger Schnellflieger mit langem Rüssel auf. Tatsächlich ist es ein Zweiflüger. Was ist das Besondere an dieser Art? Der grosse Wollschweber (Bombylius major) ist die bei uns häufigste Art aus der Familie der Wollschweber innerhalb der Ordnung der Zweiflügler. Die Art erreicht eine Körperlänge von…

Kollegi Art

Schülerinnen und Schüler einer 3. Klasse haben anfangs Oktober Naturmaterialien zu kunsvollen, schönen, symmetrischen Gebilden arrangiert. Sie waren im ganzen Schulareal verteilt zu bestaunen. Eine schöne Idee und eine prachtvolle Umsetzung.

Biber im Vormarsch

Der Biber war in der Schweiz 150 Jahre lang ausgerottet. Ein Exemplar ist in der Vitrine der Wasservögel zu besichtigen. Im Mittelland sind Biber in der Zwischenzeit wieder weit verbreitet. Es gibt heute rund 3000 Tiere. Ist der Biber auf dem Vormarsch in die Zentralschweiz? Tatsächlich könnte er dank neuer Baumassnahmen den Weg entlang der…

Nistangebot

Die meisten Wildbienen nisten in natürlichen Habitaten, in Pflanzenstängeln, in Holz, die meisten aber in der Erde. Einige Wildbienen bevorzugen sandige Böden. Fürs nächste Jahr liegt ein solcher Ruderalstandort vor, neben dem Gartenbeet. Nur wenn der Sand festgedrückt ist, können die Insekten stabile Gänge bauen und Nisthöhlen anlegen. Diese sind als kleine Löcher erkennbar. Hoffentlich…

Auerhahn der Sammlung

Ein Fenster der Sammlung zeigt Exemplare des grössten einheimischen Wildhuhnes. Dieses Portrait (Quelle Wikipedia) beschreibt die Lebensweise dieser seltenen, geschützten Art. Der erste Text erläutert die Schutzbemühungen in der Schweiz (Waldwissen net, Link). Die Anzahl der Auerhühner in der Schweiz nimmt seit Jahrzehnten ab. Gab es in den Gebirgswäldern der Schweiz vor 40 Jahren noch…

Baumscheibe zur Ansicht

Im Februar 2019 mussten zwei Mammutbäume für den Neubau des Spital Platz machen. Das Gewicht eines Baumes schätzte Revierförster Beat Herger auf 20 bis 25 Tonnen mit etwa 15 Kubikmetern Stammholz. Die Mammutbäume wurden vor rund 55 Jahren vom damaligen Spitalgärtner Wisi Baumann gepflanzt. Der 80-jährige Wisi Baumann war auch anwesend. Er zeigte sich enttäuscht…

goldene Bremse

Bremsen sind im Sommer als Blutsauger nicht so beliebt. Darunter gibt es originelle Besonderheiten, wie die Goldaugenbremse. Das Portrait stammt von www.insect-­respect.org. Die Goldaugenbremse (Chrysops relictus) stammt aus der Familie der Bremsen (Tabanidae). Auffälliges Merkmal der Bremse sind ihre goldgrün glänzenden Facettenaugen. Sie haben eine Körperlänge von 9 bis 14 mm und besondere Zeichnungen auf…

Kräutergarten und Medizin

Der Kräutergarten im Naturgarten ist einerseits dazu da, den Wildbienen im Sommer Nektar und Pollen anzubieten, wo sonst wenig blüht. Andererseits soll er anregen, die vielfältigen medizinischen Wirkungen dieser Kräuter kennen zu lernen und zu nutzen. Die folgenden vier Portraits stammen aus der Quelle www.kraeuter-buch.ch. Vor der Turnhalle liegt ein Kräuterbeet vor, ebenso im Gartenbeet…