Nistangebot

Die meisten Wildbienen nisten in natürlichen Habitaten, in Pflanzenstängeln, in Holz, die meisten aber in der Erde. Einige Wildbienen bevorzugen sandige Böden. Fürs nächste Jahr liegt ein solcher Ruderalstandort vor, neben dem Gartenbeet. Nur wenn der Sand festgedrückt ist, können die Insekten stabile Gänge bauen und Nisthöhlen anlegen. Diese sind als kleine Löcher erkennbar. Hoffentlich…

Auerhahn der Sammlung

Ein Fenster der Sammlung zeigt Exemplare des grössten einheimischen Wildhuhnes. Dieses Portrait (Quelle Wikipedia) beschreibt die Lebensweise dieser seltenen, geschützten Art. Der erste Text erläutert die Schutzbemühungen in der Schweiz (Waldwissen net, Link). Die Anzahl der Auerhühner in der Schweiz nimmt seit Jahrzehnten ab. Gab es in den Gebirgswäldern der Schweiz vor 40 Jahren noch…

Baumscheibe zur Ansicht

Im Februar 2019 mussten zwei Mammutbäume für den Neubau des Spital Platz machen. Das Gewicht eines Baumes schätzte Revierförster Beat Herger auf 20 bis 25 Tonnen mit etwa 15 Kubikmetern Stammholz. Die Mammutbäume wurden vor rund 55 Jahren vom damaligen Spitalgärtner Wisi Baumann gepflanzt. Der 80-jährige Wisi Baumann war auch anwesend. Er zeigte sich enttäuscht…

goldene Bremse

Bremsen sind im Sommer als Blutsauger nicht so beliebt. Darunter gibt es originelle Besonderheiten, wie die Goldaugenbremse. Das Portrait stammt von www.insect-­respect.org. Die Goldaugenbremse (Chrysops relictus) stammt aus der Familie der Bremsen (Tabanidae). Auffälliges Merkmal der Bremse sind ihre goldgrün glänzenden Facettenaugen. Sie haben eine Körperlänge von 9 bis 14 mm und besondere Zeichnungen auf…

Kräutergarten und Medizin

Der Kräutergarten im Naturgarten ist einerseits dazu da, den Wildbienen im Sommer Nektar und Pollen anzubieten, wo sonst wenig blüht. Andererseits soll er anregen, die vielfältigen medizinischen Wirkungen dieser Kräuter kennen zu lernen und zu nutzen. Die folgenden vier Portraits stammen aus der Quelle www.kraeuter-buch.ch. Vor der Turnhalle liegt ein Kräuterbeet vor, ebenso im Gartenbeet…

Nachtkerze – bietet Überraschungen!

Im Naturgarten finden sich auf Ruderalflächen auch ab und zu Neophyten. Bei Bedarf werden sie entfernt, um eine unkontrollierte Verbreitung zu verhindern. Mache Art ist aber eine interessante Bereicherung. So ist das auch bei der Nachtkerze, welche im Innenhof anzutreffen ist. Am Ende des Beitrags gibt es passende Beobachtungsvorschläge. Studiere zuerst das Portrait, gekürzt aus…

Biodiversität erfassen

In Ökosystemen gibt es eine grosse Vielfalt verschiedener Organismen. Eine solche Biodiversität ist ein Kennzeichen der Lebensgemeinschaft. Ihre Bestimmung dient dazu, Ökosysteme vergleichbar und Entwicklungen in ihnen messbar zu machen. Ein umfassendes Verständnis von Diversität bezieht die Artenanzahl vorkommender Arten ein und ebenso deren genetische Vielfalt sowie die Mannigfaltigkeit der Ökosysteme innerhalb einer Landschaft. Vereinfachend…

Efeu – immergrüne Besonderheit

An den Mauern des Kollegis wächst unscheinbar eine Kletterpflanze, das Efeu. Ist dieser Efeubewuchs für etwas gut? Siehe selber. Der gemeine Efeu (Hedera helix) gehört der Familie der Araliengewächse und der Ordnung der Doldengewächse an. Der Efeu ist ein immergrünes, ausdauerndes Wurzelklettergehölz, das einzige Europäische. Zuerst sind die Sprossachsen niederliegend. Sobald Bäume oder menschliche Bauten…

Neophyten Neubewertung

Die Liste der zehn bedeutendsten invasiven Arten wird regelmässig aktualisiert. Erstaunlicherweise hat es das einjährige Berufkraut auch in diese unrühmlichen Top Ten geschafft. Aktuell blüht es erfolgreich und reichhaltig auf den Wiesenflächen im Naturgarten, insbesondere bei den Steinbrocken. Besteht Handlungsbedarf? Studiere dazu das Portrait von Infoflora.ch: Das einjährige Berufkraut (Erigeron annus) ist ein Korbblüter. Es…

Fledermäuse

Die Zwergfledermaus gehört zu den kleinsten heimischen Arten. Fliegend am Himmel wird ihre Grösse meist überschätzt – tatsächlich passen sie mit angelegten Flügeln ohne Probleme in eine Streichholzschachtel. Die zierlichen, fast zerbrechlich wirkenden Tiere haben eine Körperlänge von nur maximal 5,1 Zentimeter und mit einem Gewicht von nur fünf Gramm liegen sie in der Dimension…